Auf dieser Seite findest du Infos zu unserem Support, eine Roadmap, was noch für LOGBOOK geplant ist und welche Erweiterungen des Funktionsumfangs du als Nächstes erwarten kannst und Tipps zur Verwendung von LOGBOOK.
Dein Kontakt zum LOGBOOK Support
Wenn du Fragen zu LOGBOOK hast oder Unterstützung bei der Nutzung benötigst, helfen wir dir selbstverständlich gerne weiter.
Bevor du uns kontaktierst, wirf gern einen Blick auf die Tipps und Hinweise auf dieser Seite – viele Fragen lassen sich dort bereits schnell klären.
So können wir dir am besten helfen
Damit wir dein Anliegen schnell und gezielt bearbeiten können, beschreibe dein Problem bitte möglichst genau. Hilfreich sind insbesondere:
eine kurze, präzise Beschreibung des Fehlers oder deines Problems
ein Screenshot (falls möglich)
Angaben zum verwendeten Betriebssystem
Informationen zur eingesetzten NMEA-Hardware
Support per E-Mail
Solltest du in der Hilfe keine passende Antwort finden, erreichst du unser Support-Team jederzeit per E-Mail unter contact@trimutic.com oder aus der LOGBOOK-App über den Menüpunkt Support kontaktieren im Hilfe-Menü.
Wir antworten so schnell wie möglich. Für LOGBOOK Trial und LOGBOOK Skipper beträgt die maximale Antwortzeit 48 Stunden, in der Regel antworten wir schneller.
Natürlich kannst du uns auch dann kontaktieren, wenn du noch kein Abo abgeschlossen hast und vorab Fragen zu LOGBOOK hast. Verwende gerne unser Kontaktformular.
Selbstverständlich kannst du gegen Bezahlung auch Support-Leistungen in Anspruch nehmen, die nicht in deinem Abo enthalten sind. So helfen wir dir beispielsweise auch mittels einer Fernwartung, auch wenn du nur das Abonnement LOGBOOK Skipper erworben hast.
Supportleistungen, die das im jeweiligen Abonnement enthaltene Stundenkontingent überschreiten oder nicht im Abonnement enthalten sind, werden mit 120,00 € (inkl. MwSt.) pro Stunde in Rechnung gestellt. Die Abrechnung erfolgt in Viertelstundenintervallen.
Mehr über unsere Support-Leistungen findest du unter Punkt 12 unserer AGB.
Roadmap
Hier stehen die nächsten geplanten Entwicklungsschritte für LOGBOOK – die Liste wird laufend aktualisiert.
Betriebsstunden von Generatoren etc. erfassen
Erfassung von Tankdaten inkl. Berechnung des Verbrauchs/der Reichweite
Überwachung der Batterien
Unterstützung für mehrere Benutzer mit unterschiedlichen Berechtigungen
To-do-Listen
Filtern der angezeigten Daten
Suchfunktion
Ändern der Darstellungsgröße
Eskalierende Push-Notifications (z.B. bei Ankerwache)
Erfassen von Wartungen und Wartungsterminen
Import der Bilder aus Logbook Suite Logbook
Import aus Logbook Suite Biography
Verbindung zu Wettersites/Grip-Daten
Tipps und Tricks
Schnelle Hilfe und Antworten auf häufig gestellte Fragen
In diesem Abschnitt haben wir Antworten auf häufig gestellte Fragen zusammengestellt. Bei Problemen lohnt sich ein erster Blick in diese Liste, die regelmäßig aktualisiert und erweitert wird.
Vereinzelt kann es vorkommen, dass das Betriebssystem des Primary Devices die Zeitzone nicht korrekt an LOGBOOK übermittelt. Das triff besonders häufig unter Windows auf, wenn dort die Zeitzone manuell ausgewählt wurde.
In diesem Fall lässt sich in den Schiffseinstellungen auf der Karte Einstellungen eine andere Zeitzone einstellen. Diese Zeitzone gilt nur für Etappen, die nach der Umstellung gestartet werden. Eine Änderung hat keine Auswirkung auf eine bereits gestartete Etappe.
Ich habe beim Starten einer Etappe übersehen, dass die Zeitzone nicht stimmt
Wird dies nach dem Start der Etappe bemerkt, obwohl noch kein Eintrag erstellt wurde, lässt sich die leere Etappe nicht beenden und durch eine neue Etappe mit der korrekten Zeitzone ersetzen. Hier hilft folgender Ablauf:
LOGBOOK-App beenden und direkt wieder öffnen. Die leere Etappe wird dadurch gelöscht; anschließend lässt sich vor dem nächsten Etappenstart die korrekte Zeitzone einstellen.
Allgemeine Tipps und Tricks
Starke Schiffsbewegungen beim Ankern führen zu Einträgen
Wenn mit dem Stopp-Button für Zwischenstopp oder für Tagesende die Option Ankerplatz gewählt wurde, sind die automatischen Log-Einträge deaktiviert. LOGBOOK wacht dann über das Schiff und die Ankerwachen-Funktion meldet, wenn sich das Schiff zu weit vom Ausgangpunkt entfernt hat, die Wassertiefe zu gering wird oder der Wind zu stark.
Bei starken Schiffsbewegungen kann es dann aber dazu kommen, dass diese Bewegung als Wiederaufnahme der Fahrt interpretiert wird und die automatischen Log-Einträge wieder gestartet werden. Sobald die Schiffsbewegung wieder nachlässt, erscheint wieder der Stopp-Button und erfordert die Aufmerksamkeit.
Dieses unerwünschte Starten der automatischen Log-Einträge lässt sich verhindern, indem im Dialog NMEA-Einstellungen in den Bedingungen ein ausreichend hoher Wert für die Startgeschwindigkeit (Start-Eintrag wenn Geschwindigkeit ) eingestellt wird.
Wichtig ist dabei aber, diesen Wert VOR dem nächsten Losfahren, wieder auf den üblichen Wert zwischen 0,5 und 1,0 kn zurück zu sezten.
Mein Schiff lässt sich nicht mehr öffnen
Wenn sich das Schiff nicht in der App öffnen lässt, hilft es oft, die App zu beenden und wieder neu zu öffnen.
Wenn das nicht hilft, kann die Ursache sein, dass auf einem anderen Gerät oder vor einem Update die App beendet wurde, während das Schiff noch geöffnet war. In diesem Fall erscheint in der LOGBOOK Cloud der Button Optionen des Schiffs blau.
Über den Button lässt sich das Schiff mithilfe der jetzt angebotenen Funktion von der alten App trennen. Nach einigen Sekunden sollte sich das Schiff in der App öffnen lassen.
LOGBOOK mit dem internen GPS des Tablets verwenden
Wenn LOGBOOK die GPS-Daten aus dem internen GPS des iPad oder eines Android-Tablets und nicht aus dem NMEA des Schiffs bezieht, sind ein paar Punkte zu beachten.
iPad: Ortungsdienste aktivieren
Damit LOGBOOK auf dem iPad GPS-Daten empfangen kann, müssen in der Einstellungen-App von iOS unter Datenschutz und Ortungsdienste die Ortungsdienste für LOGBOOK aktiviert sein. Beim ersten Start der App erscheint in der Regel eine entsprechende Anfrage.
Wichtig: Die Option Immer muss aktiviert sein. Nur so empfängt LOGBOOK ohne Unterbrechungen Daten und der Datenempfang wird beim Wechsel zu einer anderen App nicht deaktiviert.
Außerdem muss die Option Genauer Standort aktiviert sein. Ansonsten fährt das iPad, um Strom zu sparen, den Datenabruf über das GPS-Modul auf ein Minimum herunter, sobald der Gyrosensor keine Bewegungen registriert. Das ist bei recht langsamen Bewegungen der Fall. Dann sendet das GPS häufig anstelle der korrekten Geschwindigkeit die Geschwindigkeit 0 kn, was zu Stopp-Einträgen bzw. falschen Geschwindigkeiten führt.
NMEA-Verbindung nach der Fahrt deaktivieren
Da das interne GPS die Position und die Bewegung des Tablets und nicht unbedingt die des Schiffs ausgibt, sollte die NMEA-Verbindung nach Fahrtende deaktiviert werden (Option NMEA-Verbindung im Menü des Buttons NMEA). Der Marker ist dann orange.
Andernfalls interpretiert LOGBOOK das Versetzen des Tablets oder eines mobilen externen GPS-Geräts innerhalb des Schiffs bereits als nächsten Fahrtbeginn.
NMEA-Verbindung vor dem Losfahren wieder aktivieren
Nach einer Deaktivierung muss die NMEA-Verbindung unbedingt vor der Abfahrt wieder aktiviert werden. Andernfalls erkennt LOGBOOK den Fahrtbeginn nicht und es werden keine automatischen Log-Einträge gestartet. Dazu die Option NMEA-Verbindung im Menü des Buttons NMEA antippen. Der Marker ist dann wieder grün. Der Marker der Option Automatisches Loggen wechselt ebenfalls auf Grün, sobald das Schiff Fahrt aufnimmt.
Tipps und Tricks für die NMEA-Anbindung
Erfahrungsgemäß betreffen die meisten Fragen unserer Kunden die Anbindung des Primary Devices an das NMEA-Netzwerk des Schiffs. Deshalb haben wir hier einige Tipps und Hinweise zusammengestellt. Ausführliche Informationen stehen auch in der Dokumentation im Abschnitt LOGBOOK mit dem NMEA-Netzwerk verbinden.
Externes GPS-Gerät am iPad verwenden
Ein externes GPS-Gerät das über Bluetooth oder per Kabel an das iPad angeschlossen ist, verhält sich genauso wie das interne GPS des iPads. Für das externe GPS-Gerät ist ebenfalls der Verbindungstyp Internes GPS auszuwählen.
Auch für das externe GPS müssen die Ortungsdienste mit der Option Immer aktiviert sein.
Die Verwendung eines externen GPS-Geräts hat mehrere Vorteile: Ein Vorteil ist, dass externe GPS-Geräte eine wesentlich höhere Genauigkeit als das integrierte GPS des iPads haben.
Ein weiterer, nicht unerheblicher Vorteil ergibt sich beim Bluetooth-GPS dadurch, dass der GPS-Empfänger an einer Stelle im Schiff fest montiert werden kann, an der freie Sicht auf die GPS-Satelliten besteht.
Und nicht zuletzt haben die Bewegungen des iPads keinen Einfluss mehr auf die Messung von Position und Geschwindigkeit.
Bei der Anschaffung eines externen GPS-Geräts ist zu beachten, dass nur wenige Geräte vom iPad unterstützt werden.
Verwendung von über USB angeschlossenen NMEA-Datenquellen
Bei USB-Verbindungen ist es in den meisten Fällen nicht möglich, Geräte, die bereits von einem Navigationsprogramm genutzt werden, auch für Logbook zu aktivieren, da die Navigationsprogramme den Port des Geräts dauerhaft belegen und nicht für andere Programme freigeben.
Einige Navigationsprogramme bieten einen virtuellen Portsplitter, mit dem der Port von zwei Programmen verwendet werden kann. Falls nicht ist eine entsprechende zusätzliche Software erforderlich. Bei Verbindungen über WLAN besteht dieses Problem nicht.
Wichtiger Hinweis für Besitzer von Kartenplottern mit WiFi
Leider übertragen die Plotter von Raymarine, Furuno und Garmin keine standardmäßigen NMEA-Daten über das integrierte WiFi. Das WiFi sendet lediglich speziell aufbereitete Infos für die markeneigenen Apps.
Um mit einem anderen Gerät oder mit einer anderen Anwendung auf die NMEA-Daten zugreifen zu können, muss also trotz der WiFi-Funktion des Plotters ein NMEA-Multiplexer mit WiFi-Funktion im Schiffsnetzwerk vorhanden sein.
Plotter von B&G, Simrad und Lowrance: LOGBOOK mit GoFree verbinden
Die Plotter von B&G, Simrad und Lowrance gehören zu den wenigen, die über das integrierte WiFi (GoFree) tatsächlich NMEA-Daten liefern. Für den Empfang von NMEA-Daten mit LOGBOOK ist daher kein separates Gateway erforderlich.
Die Verbindung ist eine TCP-Verbindung. Als IP-Adresse ist die IP-Adresse des Plotters einzutragen; sie wird auf dem Info-Screen angezeigt. GoFree verwendet den Standard-Port für NMEA-Daten (10110).
Bei einer Verbindung des Primary LOGBOOK mit GoFree ist keine gleichzeitige Internetverbindung über das WiFi des Devices möglich. Für beide Verbindungen gleichzeitig ist daher ein separates Gateway erforderlich.
GPS-Jamming in Ostsee und östlichem Mittelmeer
Mehrere Medien berichten in den letzten Jahren über massive GPS-Störungen, insbesondere in der Ostsee und im östlichen Mittelmeer. Ursache sind vermutlich gezielte Störungen (GPS-Jamming), die im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine stehen.
Bei der Verwendung von LOGBOOK in diesen Gebieten können NMEA-Fehlermeldungen durch GPS-Jamming verursacht werden. LOGBOOK vergleicht bei jeder Datenerfassung die Positionen und meldet einen NMEA-Fehler, wenn sie zu weit auseinanderliegen. Fehlerhafte Positionen werden nicht weiterverwendet.
Vorübergehende GPS-Störungen – wie sie bei den von unseren Kunden im vergangenen Jahr gemeldeten Fällen meist auftraten – haben keinen Einfluss auf die Logbucheinträge.
Weiterführende Informationen: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Ostsee-Raetselhafte-GPS-Stoerungen-behindern-Schiffs-und-Flugverkehr,balticjammer100.html und https://skipper.adac.de/gps-stoerungen-im-ostseeraum-und-mittelmeer/
Hardware-Tipp für die NMEA-Anbindung von LOGBOOK
Einige WLAN-Multiplexer wurden in der Praxis getestet. Besonders empfehlenswert ist das folgende Modell:
Klein, leicht zu installieren und voll kompatibel mit LOGBOOK: das NMEA 2000 WiFi Gateway YDWG-02 von Yacht Devices.
Das Gerät ist keine 6 cm lang und hat einen Durchmesser von nur 20 mm. Technische Informationen gibt es hier: http://www.yachtd.com/products/wifi_gateway.html.